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18.12.2019

Optimierung von Speicherheizungen wird gefördert

Um Speicherheizungen deutlich effizienter zu machen, wird die Nachrüstung mit moderner Technik vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

Derzeit heizen rund 1,2 Millionen deutsche Haushalte ihre Wohnungen mit Elektro-Speicherheizungsanlagen. „Nach Angaben der Hersteller arbeiten jedoch etwa 50 Prozent dieser Anlagen ungeregelt und damit ineffizient“, erklärt Michael Conradi von der Initiative WÄRME+. „Betreiber können jetzt von einer Förderung profitieren, wenn sie ihre Anlage aufrüsten.“ Das ist möglich durch den Einbau einer Aufladesteuerung, ergänzt entweder durch einen Witterungsfühler oder ein Gateway zur Online-Wetterprognose. Die Gesellschaft für Energiedienstleistungen (GED) aus Berlin unterstützt Wohnungseigentümer und Mieter dabei mit einem Zuschuss von 200 beziehungsweise 300 Euro pro Maßnahme und Wohneinheit. Die Förderung ist Teil des Förderprogramms "STEP up! – Stromeffizienzpotentiale nutzen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi).

Mit effizienter Wärme Haushaltsbudget und Klima schonen

Speicherheizungen erzeugen und speichern Wärme aus Strom und geben diese dann ohne Verluste an die Wohnräume ab. Sie werden zu Schwachlastzeiten, häufig in der Nacht, geladen. Die Anlagen sind in der Regel wartungsarm und kaum störanfällig. Speicherheizungen, die mit einer modernen Aufladesteuerung ausgestattet sind, erkennen über die Wetterdaten, wie viel Strom, zum Beispiel in der Nacht, gespeichert werden muss, damit tagsüber ausreichend Heizenergie zur Verfügung steht. Nahezu alle Bestandsgeräte können nachgerüstet und so wesentlich effizienter betrieben werden.

Eine Studie im Auftrag der GED kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz einer modernen Aufladesteuerung Energieeinsparungen von 15 bis 18 Prozent pro Jahr ermöglichen kann. Bei einem jährlichen durchschnittlichen Verbrauch von rund 8.700 kWh ergäben sich so Einsparungen zwischen 1.300 und 1.600 kWh (Quelle: ITG Institut für Technische Gebäudeausrüstung Dresden Forschung und Anwendung). Bei einem Tarif von 20 Cent pro kWh läge die mögliche Einsparung dann zwischen 260 Euro und 320 Euro pro Jahr.

Online registrieren und Förderung kassieren

Wer seine veraltete Speicherheizung effizienter machen und dafür einen Zuschuss erhalten möchte, registriert sich vorab auf der Website des Programms. Diese Reihenfolge ist wichtig, denn eine Förderung kann nur gewährt werden, wenn die Registrierung vor der Optimierungsmaßnahme durchgeführt wurde!

Hier geht’s zur Registrierung www.foerderung-waermespeicher.de/


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