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21.04.2018

HANNOVER MESSE - In der Fabrik der Zukunft steht der Mensch im Mittelpunkt

Vom 23. bis 27. April ist auf der Hannover Messe die Industrieproduktion der nahen Zukunft zu sehen.

Tesla-Gründer Elon Musk führt die Schwierigkeiten in seiner Autoherstellung auch darauf zurück, dass er zu sehr auf Automatisierung und Roboter gesetzt habe – die Menschen fehlen. Nun, an der notwendigen Balance kann man arbeiten. Ohne Zweifel aber ist die moderne Industrieproduktion ohne Automatisierung und Roboter kaum denkbar. Wie diese Balance aussehen kann, zeigt die Hannover Messe vom 23. bis 27. April: Roboter, die sich ihrem menschlichen Gegenüber anpassen, AR-Brillen, die ihren Träger mit Informationen versorgen, und lernende Maschinen, die sich selbst optimieren. „Die Fabrik der Zukunft ist eine mitdenkende Fabrik mit dem Menschen im Mittelpunkt“, fasst Dr. Jochen Köckler, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe, die Kernbotschaft der Messe zusammen.

Der zentrale Trend der weltweit wichtigsten Industriemesse ist in diesem Jahr der Einzug künstlicher Intelligenz in die Fabrik – sowie die Vorteile, die sich daraus für Beschäftigte und Produktion ergeben. Beispiele sind Machine Learning und intelligente Roboter, die zu einem universell einsetzbaren Werkzeug für die Mitarbeiter werden. „Für den Menschen gilt: Technologie ist Assistenz und nicht Konkurrenz“, sagt Köckler. „In diesem Jahr werden so viele Assistenzsysteme auf der Messe gezeigt wie niemals zuvor.“ Darunter auch Exoskelette, die es dem Träger ermöglichen, schwere Bauteile aufzunehmen und abzusetzen.

Unter dem Leitthema „Integrated Industry – Connect & Collaborate“ präsentieren mehr als 5000 Aussteller aus 75 Ländern ihre Technologien für die Fabriken und Energiesysteme der Zukunft. Sechzig Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland.

CeMAT: Die Logistik wird noch vernetzter und smarter

Mit einer sich dynamisch verändernden Produktion steigen die Anforderungen an eine intelligente und vernetzte Logistik. Wie Roboter, Drohnen oder Sprachassistenten die Logistikprozesse verändern, ist Thema der mehr als 650 Aussteller auf der Intralogistikmesse CeMAT, die in diesem Jahr gemeinsam mit der Hannover Messe ausgerichtet wird.

Vernetzung ist auch das Stichwort in den Bereichen Energie und Zulieferung. Bei den Zulieferern stehen Themen wie innovativer Leichtbau und smarte Materialien im Fokus. In den Energiehallen werden unter anderem Lösungen für ein Stromnetz gezeigt, das den Anforderungen der E-Mobilität gerecht wird und somit die Grundlage für die Mobilitätswende schafft.

Das Partnerland der Hannover Messe ist Mexiko. 160 Unternehmen und Institutionen wollen zeigen, dass Mexiko eine innovative Industrienation und ein attraktives Investitionsziel ist. Der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto wird mit Bundeskanzlerin Angela Merkel die Messe eröffnen.

Mehr Info unter www.hannovermesse.de